Vereinsstatuten

ZILLERTAL BAR-B-Q VEREINSSTATUTEN

§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1) Der Verein führt den Namen „ZILLERTAL BAR-B-Q“
(2) Er hat seinen Sitz in Fügen im Zillertal und erstreckt seine Tätigkeit auf Europa
(3) Der Tätigkeitsbereich umfasst folgende Inhalte:

  • Verbreiten von Grilltraditionen auf qualitativen Niveau
  • Faszination und Freude am Grillen erlernen
  • Gesunde Zubereitung und Verwendung von biologischen Produkten aus Tirol
  • Publikationen über das eigene Webportal und anderer Online Medien
  • Durchführung verschiedener Grillseminare
  • Event Grillen
  • Erfahrungsaustausch mit anderen gleichgesinnten Vereinen
  • ganzjährige Gestaltung eines aktiven Vereinslebens, mit Freundschaft und Geselligkeit

§ 2: Zweck

Der Verein verfolgt keine eigennützigen Ziele und strebt keinen unternehmerischen Profit an. Der Verein leistet im Rahmen seines Tätigkeitsbereiches und Möglichkeiten einen Beitrag für das Land Tirol und bereichert das Alltagsleben derer Menschen.
Durch die Informationsarbeit soll die Bewusstseinsbildung ökologischer Ernährung im europäischen Raum verstärkt werden.
Die Aktivitäten sind Grillseminare, Veranstaltungen gleichartiger Inhalte, Schulungen und Öffentlichkeitsarbeit.
Der Erfahrungsaustausch auf dem Gebieten Kochen, Ernährung, Zubereitung und Zutaten mit gleichgesinnten Vereinen, soll über die Landesgrenzen hinaus erfolgen.
Das Ziel ist ein funktionierendes Vereinswesen mit hoher Bürgerbeteiligung.

§ 3: Finanzielle Mittel zur Erreichung des Vereinsziele

Die Vereinsziele sollen durch folgende finanzielle Mittel (Absatz 1) und durch im Absatz 2 unterstützende ideelle Mittel erreicht werden.

(1) Finanzielle Mittel

  • Mitgliedsbeiträge
  • Sponsor Beiträge
  • Spenden
  • Erbschaften
  • sonstige Zuwendungen
  • Erlöse aus Veranstaltungen
  • Erlöse aus dem Online Shop

(2) ideelle Mittel

  • Publikationen und Newsletter
  • BAR-B-Q Online Portal
  • interne und externe Schulungen organisieren und durchführen bzw. daran teil nehmen
  • Angebote verschiedener ausgewählter Produkte
  • Durchführung verschiedener Grillseminare
  • Event Grillen
  • Erfahrungsaustausch mit anderen gleichgesinnten Vereinen
  • ganzjährige Gestaltung eines aktiven Vereinslebens, mit Freundschaft und Geselligkeit
  • Kooperationen mit Firmen und Vereinen
  • Gemeinsame Feste und Feiern, Versammlungen, Tagungen, Vorträge, Fortbildungskurse, gesellige Zusammenkünfte und sonstige Veranstaltungen
  • Förderung der Mitglieder durch Beratung sowie durch unterstützende Maßnahmen und Beiträge
  • Herausgabe und Zusendung von Informationsschriften und Mitteilungen
  • regelmäßiger Kontakt der Mitglieder untereinander

§ 4: Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins können aktive Mitglieder (1), inaktive Mitglieder (Sponsoren) (2) und Ehrenmitglieder (3) sein.

  1. Aktive Mitglieder nehmen am Vereinsleben regelmäßig teil und unterstützen damit die definierten Ziele
  2. Inaktive Mitglieder sind Sponsoren. Diese werden regelmäßig zu den Ereignissen eingeladen und informiert und können jederzeit an allen Maßnahmen teil nehmen.
  3. Ehrenmitglieder sind Personen, die sich durch besondere Verdienste um den Verein durch den Vorstand ernannt werden.

§ 5: Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Aktive Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen, sowie gleichgesinnte Vereine werden.
  2. Inaktive Mitglieder (Sponsoren) können alle juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften, Organisationen, Institutionen, Körperschaften und andere Vereine werden.
  3. Ehrenmitglieder werden durch den Vorstand ernannt. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet in erster Instanz der Vorstand und in zweiter Instanz die Mitgliederversammlung. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam.

§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Vereinsauflösung, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
  2. Der Austritt ist gegen schriftliche Anzeige jederzeit zulässig. Er wird mit dem Tag der Anzeige am Ende des jeweiligen laufenden Kalenderjahres wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe (E-Mail) maßgeblich.
  3. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
  4. Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften oder schädigenden Verhaltens verfügt werden.
  5. Die Aberkennung einer Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Mitgliederversammlung und oder dem Vorstand beschlossen werden.

§ 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den aktiven Mitgliedern zu.
  2. Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Aushändigung der Statuten zu verlangen.
  3. Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung von Seiten der Mitglieder muss auf Antrag von mindestens ein Zehntel der Mitglieder erfolgen.
  4. Die Mitglieder sind in jeder Mitgliederversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Situation des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der aktiven Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
  5. Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Mitgliederversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.
  6. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

§ 8: Vereinsorgane

Organe des Vereins ist die Mitgliederversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13) und der Rechnungsprüfer (§ 14).

§ 9: Mitgliederversammlung

Das höchste Organ ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet jedes Jahr einmal statt.
  1. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auf Beschluss
  2. a)
    des Vorstands oder der ordentlichen Mitgliederversammlung,
    b)
    schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der ordentlichen Mitglieder,
    c)
    Verlangen des Rechnungsprüfers (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),
    d)
    Beschluss des Rechnungsprüfers (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),
    e)
    Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.
  3. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Mitgliederversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. d).
  4. Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich oder per E-Mail einzureichen. Vor dem Beschluss über die Top während der Mitgliederversammlung können noch drei Punkte zusätzlich mit aufgenommen werden.
  5. Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
  6. Bei der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die aktiven Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
  7. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
  8. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Mitgliederversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
  9. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

§ 10: Aufgaben der Mitgliederversammlung

Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
    a)
    Beschlussfassung über den Voranschlag;
    b)
    Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;
    c)
    Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;
    d)
    Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;
    e)
    Entlastung des Vorstands;
    f)
    Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
    g)
    Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;
    h)
    Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

§ 11: Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus Obmann/Obfrau, Schriftführer/in, und Kassier/in. Stellvertretungen werden nach entsprechender Aufnahme von Mitgliedern gewählt. Der Vorstand kann durch neue Funktionen erweitert werden.
  2. Der Vorstand wird den anwesenden Stimmen der aktiven Mitglieder von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist der Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch der Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes aktive Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen hat.
  3. Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 4 Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
  4. Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
  5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Ausschussmitglieder eingeladen wurden und zwei Drittel des Vorstandes von ihnen anwesend sind.
  6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.
  7. Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
  8. Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).
  9. Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
  10. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.
  11. Der Vorstand legt die Höhe der Mitgliedsbeiträge fest.

§ 12: Aufgaben des Vorstands

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
  1. Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis;
  2. Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;
  3. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c dieser Statuten;
  4. Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss;
  5. Verwaltung des Vereinsvermögens;
  6. Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern;
  7. Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.

§ 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

  1. Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
  2. Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten ab 2.000,00 € (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassiererin. In Geldangelegenheiten bis 2.000,00 € (vermögenswerte Dispositionen) ist der/die Obmann/Obfrau oder der Kassier/die Kassiererin allein zeichnungsberechtigt. Rechtsgeschäfte bzw. Investitionen ab 2.000,00 € zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung der einfachen Mehrheit des Ausschusses.
  3. Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
  4. Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
  5. Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vorstand. Der/die Schriftführer/in kann vertretend für den/die Obmann/Obfrau ebenfalls die Mitgliederversammlung leiten.
  6. Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Mitgliederversammlung und des Vorstands und bearbeitet inhaltlich das Online Portal.
  7. Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
  8. Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassiererin ihre Stellvertreter/innen.

§ 14: Rechnungsprüfer

  1. Der Rechnungsprüfer wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Der Rechnungsprüfer darf keinem Organ – mit Ausnahme der Mitgliederversammlung – angehört, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
  2. Dem Rechnungsprüfer obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat dem Rechnungsprüfer die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Der Rechnungsprüfer hat dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
  3. Rechtsgeschäfte zwischen dem Rechnungsprüfer und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung. Im Übrigen gelten für den Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

§ 15: Schiedsgericht

  1. Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist ein Schiedsgericht zu berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
  2. Das Schiedsgericht setzt sich entweder aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern oder aus drei rechtsgebildeten Autoritäten aus dem öffentlichen Leben Österreichs zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Mitgliederversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
  3. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 16: Freiwillige Auflösung des Vereins

  1. Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
  2. Diese Mitgliederversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.

Fügen, 18.12.2015

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